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Beim Anstecken eines USB-Gerätes kommt es zu willkürlichen Bewegungen des Mauscursors. Im Geräte-Manager wird fälschlicherweise "Microsoft Serial Ballpoint" angezeigt. Wie lässt sich der Fehler beheben?

Eine Möglichkeit besteht z.B. darin das Gerät manuell dauerhaft zu deaktivieren. Sobald Ihr Gerät mit dem USB verbunden ist und die Maus anfängt zu "springen" muss per Tastatur zum Gerätemanager navigiert werden. Dazu am besten Windowstaste + Pause drücken. Danach in der Systemsteuerung den Gerätemanager ebenfalls per Tastatur aufrufen. In der Kategorie "Mäuse und Zeigegeräte kann das falsch erkannte Gerät nun dauerhaft deaktiviert (nicht deinstalliert!) werden. Dazu per Kontextmenü den Eintrag auswählen und "Deaktivieren" auswählen. Nach einem erneutem Anstecken des USB-Gerätes sollte sich der passende Treiber installieren lassen. Der Microsoft Ballpoint sollte nicht mehr erkannt werden.

Wenn sich dadurch keine Verbesserung oder Problemlösung herbeiführen lassen, dann wenden Sie sich bitte an support@remove-this.dresden-elektronik.de.

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Wie viel Speicherplatz belegt der Atmel IEEE 802.15.4 MAC-Stack auf dem Mikrocontroller eines Funkmoduls?

Durch Modularisierung ist es möglich, nur die im Projekt verwendeten Teile des MAC in die Firmware einzubinden. Weitere Abhängigkeiten ergeben sich durch die Stack-Konfiguration (RFD/FFD, Beacon-Support). Bei voller Verwendung des Stack mit maximaler Funktionalität beträgt der Speicherbedarf ca. 40 kByte Flashspeicher.

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Wie werden Applikationen unter der Eclipse IDE entwickelt?

Anleitung für AVR:
Zur Entwicklung von Software für Atmel AVR Controller mit Hilfe der Eclipse IDE wird WinAVR benötigt. Dieses Paket stellt den Compiler bereit. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass WinAVR zur Windows PATH-Umgebungsvariable hinzugefügt wird (wird während der Installation abgefragt).

Optional kann das AVR Eclipse Plugin installiert werden.

Unter Eclipse kann nun ein neues leeres Projekt erstellt werden. An dieser Stelle soll kurz erläutert werden, wie der Atmel MAC Stack als Eclipse Projekt eingebunden wird.

Unter Eclipse mit 'File -> New -> C Project' ein neues C Projekt angelegen. 
Unter 'project type' ist 'Makefile project' und darunter 'Empty project' zu wählen. Der Haken im Kästchen 'Use default location' muss entfernt werden. Über 'Browse' ist das entpackte MAC Verzeichnis auszuwählen. Nachdem die Auswahl bestätigt wurde, kann nach der Vergabe eines Projektnamens über den Button 'Finish' das Projekt erzeugt werden.

Für jedes MAC-Stack Beispiel (z.B. Applications\PAL_Examples\Simple_Remote_LED_Control) befindet sich innerhalb der jeweiligen Platform (z.B.:
ATMEGA128RFA1_deRFmega128_22X00_deRFtoRCB) das GCC Verzeichnis, in welchem das Makefile zu finden ist. Um ein make mit diesem Makefile auszuführen, ist folgendes notwendig:

  • über 'Windows -> Show View -> Make Targets' das entsprechende Fenster öffnen
  • darin das Projekt öffnen und den GCC-Ordner im entsprechenden Beispiel wählen
  • den GCC-Ordner selektieren und über Rechtsklick 'New' ein neues Target anlegen
  • hier sind die Targets 'all' und 'clean' zu erstellen


Mittels des Targets 'all' wird bei Doppelklick der Übersetzungsvorgang neu gestartet. Das Target 'clean' löscht alle neu erzeugten Dateien. Dieser Prozess ist für jedes Beispiel zu wiederholen.


Anleitung für ARM-Prozessoren:
Zur Einrichtung der Toolchain für ARM7-basierte Funkmodule und USB-Sticks stehen folgende Seiten zur Verfügung:

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Unter Eclipse werden Funktionen in falscher Aufrufreihenfolge angezeigt oder nicht gefunden. Was kann dagegen getan werden?

Zur Nachvollziehbarkeit der internen Aufrufe des Stacks ist der Indexer anzupassen (Project/Properties/C/C++ General/Indexer -> Select Indexer: Full Indexer). Da manche Symbole erst im Makefile festgelegt und damit nicht vom Indexer erkannt werden, kann es helfen, diese zusätzlich projektspezifisch zu definieren (Project/Properties/C/C++ General/Paths and Symbols -> Symbols -> GNU C -> Add). Durch die Stack-interne Kommunikation mittels Warteschlange (Vgl. MAC-Dokumentation) sind jedoch auch hier Grenzen gesetzt. 

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Wie kann ich mit Hilfe des Performance-Tests die maximal mögliche Datenrate ermitteln?

Einstellungen für Sender und Empfänger:
(C) : Channel = 20 (beliebig, aber für Sender und Empfänger identisch)
(P) : Channel page = 0 (beliebig, aber für Sender und Empfänger identisch)
(W) : Tx power = 3 dBm
(N) : Number of test frames = 100 (oder höher)
(L) : Frame length (PSDU) = 127
(A) : ACK request = no ACK requested
(F) : Frame retry enabled = false
(M) : CSMA enabled = false


Sender-spezifische Einstellung:
(T/R/O/I) : Operating mode Tx/Rx/Off/Promiscuous = Tx


Empfänger-spezifische Einstellung:
(T/R/O/I) : Operating mode Tx/Rx/Off/Promiscuous = Rx 

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Warum wird die im Datenblatt angegebene maximale Übertragungsrate von 2000 kbit/s im Performance-Test nicht erreicht?

Die Angabe 2000 kbit/s ist die Bruttodatenrate. Diese bezeichnet die auf der physikalischen Schicht übertragene Datenmenge pro Zeiteinheit. Ein Teil der Übertragungsbandbreite wird für das Übertragungsprotokoll selbst benötigt. Der verbleibende Teil steht zur Übertragung von Nutzdaten zur Verfügung. Die Netto-Datenrate beträgt ca. 1400 kbit/s, siehe Datenblatt ATmega128RFA1.