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Neugründung der dresden elektronik verkehrstechnik gmbh

Aus Geschäftsfeld wird Tochterunternehmen

Am 01.01.2006 wird nach 15-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit der dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh ein Tochterunternehmen gegrüdet, welches die bisherigen Aktivitäten im Bereich Verkehrstechnik neu strukturieren wird. Neben der dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh als Hauptgesellschafter werden die in Sachsen ansässigen Firmen Teletek GmbH Dresden und Schönlein Verkehrstechnik GmbH Sachsen am neuen Unternehmen beteiligt sein.

Mit den genannten Firmen arbeiteten wir bereits in der dreijährigen Entwicklungsphase einer komplett neuen Lichtsignalanlage (LSA) zusammen. Sie zeichnen sich durch ihre langjährige Kompetenz bei der Projektierung, Errichtung und Wartung von mobilen als auch stationären LSA aus. Durch diese Verbindung versprechen wir uns, den Eintritt in einen national aufgeteilten Markt erfolgreich und effektiv zu gestalten. Dieser Schritt ist die folgerichtige Fortsetzung einer Tradition,die fast genauso alt ist wie unser Unternehmen selbst. 1992 hat dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh begonnen, im Auftrag eines bekannten, regional und überregional tätigen Errichters von verkehrstechnischen Anlagen - schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Baustellensicherung - ihre erste mobile LSA zu entwickeln.

Das Konzept verfolgte bereits zu dieser Zeit einen sehr innovativen Lösungsansatz, nämlich die Verbindung der dezentralen Lampenschalter zur Zentrale über einen seriellen, synchronen 2-Draht-Bus. Mehrere Entwicklungsstufen und funktionelle Ergänzungen, insbesondere in der Software, sind in den vergangenen Jahren durchlaufen worden, um den noch heute gültigen Fertigungsstand zu erreichen. Mittlerweile sind bei diesem Auftraggeber nahezu 200 Anlagen bundesweit in verschiedenen Großstädten im Einsatz.

Das in 13 Jahren angesammelte Know How im Bereich Verkehrstechnik, aber auch generell auf dem Gebiet der industriellen Anlagentechnik sowie die Kontakte zu weiteren Anbietern im Bereich Verkehrstechnik bewogen uns Ende 2002 zur Entwicklung einer komplett neuen LSA, die allen heutigen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Funktionalität und Flexibilität im mobilen und stationären Bereich Stand hält.

Besondere Features der LSA deTRA 3000

  • Ein Konzept für mobile und stationäre Lichtsignalanlagen, zugelassen nach VDE 0832-100:2002
  • Große Flexibilität durch Umsetzung eines dezentralen Anlagenkonzeptes mit CAN - BUS - Interface
  • Lampenschalter für 230VAC - Versorgung im stationären Bereich und 42VAC Schutzkleinspannung für mobile Anwendungen
  • Einsatz von Anzeigern mit traditionellen Lampen und LED - Leuchtfeldern
  • Frei verfügbares Versorgungstool zur Anlagenparametrierung (angelehnt an SYLVIA)
  • VS-Plus als verkehrsabhängiges Steuerungsverfahren ist implementiert
  • Möglichkeit zur Direktversorgung der LSA vom verkehrstechnischen Arbeitsplatz der Firma Schlothauer & Partner (LISA)
  • Funkanbindung über GSM / GPRS zur Störungsmeldung usw.
  • Interface zu ÖPNV- Funkempfängern (Vorrangsteuerung des öffentlichen Personennahverkehrs)
  • Ankopplung an zentrale Verkehrsrechner über kundenspezifische Interface
  • Einbindung standardisierter Interface zu zentralen Verkehrsrechnern (OCIT, in Vorbereitung)

Erste stationäre und mobile Anlagen wurden im 4. Quartal 2005 ausgeliefert und bewähren sich als erste Referenzanlagen in der Praxis. Einer der ganz entscheidenden Vorteile der von uns angebotenen Technik ist die Tatsache, dass es sich bei dem System um ein für den Endanwender offenes System handelt. Im Klartext heißt das, dass der Endkunde, also z.B. die Kommune oder die Errichterfirma von mobilen und stationären LSA, alle Software - Werkzeuge in die Hand bekommt, um die Anlagen bei Bedarf entsprechend den Vorgaben der Verkehrsplaner selbst konfigurieren und jederzeit ändern zu können. Das verschafft den Betreibern gegenüber heute eingeführten Spielregeln bekannter Anbieter einen entscheidenden Kosten- und Zeitvorteil. Ziel ist es, diese Anlagen zunächst bundesweit und im europäischen Ausland über regional ansässige Errichterfirmen bzw. auch international agierende Großhändler für verkehrstechnische Systeme und Komponenten zu vertreiben. Die dresden elektronik verkehrstechnik gmbh hat dabei in Zukunft eine Schlüsselfunktion. Alle Vertriebsaktivitäten und in Zukunft auch bestimmte Projektierungs- und Endmontagearbeiten werden in dieser Gesellschaft geplant und abgewickelt. In der de ingenieurtechnik verbleiben weiterhin die Entwicklung und Elektronikfertigung für diese Technik. Schrittweise werden durch die neue Gesellschaft weitere Systeme und Komponenten aus dem Bereich Verkehrstechnik übernommen, um als Komplettanbieter in diesem Bereich agieren zu können.

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