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Qualitätssicherung durch digitale Bildverarbeitung

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für Papier ist die Papierformation. In einem Verbundprojekt haben wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Automatisierungstechnik der Technischen Universitüt Dresden

Die Papierformation ist Ausdruck der Gleichmäßigkeit der inneren Faserverteilung im Papier und wirkt sich auf weitere Qualitätsparameter aus (Bedruckbarkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Festigkeit usw.). Durch unvorhersehbare Störungen können die Formationsqualität und damit mehrere wichtige Produkteigenschaften verschlechtert werden. Steigende Anforderungen an Produktqualität und Produktivität machen eine gezielte Regelung der Papierformation notwendig. Die robuste und effektive Regelung der Papierformation erfordert u.a. hochauflösende, genaue und echtzeitfähige Formationsmesssysteme, die außerdem über der gesamten Größe der Papierbahn einsetzbar sind. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen der TU Dresden haben wir in einem Verbundprojekt einen robusten optischen Formationssensor entwickelt. Er ermittelt im laufenden Fertigungsprozess die Papierformation und über die Berechnung geeigneter Qualitätsparameter kann der Herstellungsprozess für eine gewünschte Papierformation geregelt werden. Der Sensor enthält eine digitale Bilderfassung mit einer sehr leistungsfähigen Bildverarbeitung. Der Einsatz hochintegrierter Bauelemente und neuester Technologien ermöglichen eine kompakte Bauweise.

Die Ergebnisse des Projektes werden im September auf dem PTS-Papier-Symposium in München einem breiten internationalen Fachpublikum vorgestellt. Neben einer Ausstellung wird es am 18.9. einen TU-Fachvortrag unter dem Titel "Robuster bildgestützter Online-Formationssensor für den Einsatz in Traversierrahmen" geben.

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