Forschung

Gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Forschung arbeiten wir an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsprojekten. 

Aktuell laufende Projekte:


SYNCAR – Synchronisiertes automatisiertes Fahren in urbanen Räumen

Es ist absehbar, dass hochautomatisiertes Fahren bereits in naher Zukunft im realen Straßenverkehr sichtbar sein wird. Die Anwendung hochautomatisierten Fahrens in komplexen innerstädtischen Verkehrssituationen ist jedoch noch immer eine große Herausforderung.In der heutigen Forschung und Entwicklung stehen Sicherheit, Fahrkomfort und Energieverbrauch aus der Perspektive eines einzelnen Fahrzeugs im Vordergrund. In SYNCAR wird diese Perspektive erweitert, indem neuartige Lösungen für ein vorausschauendes automatisiertes Fahren unter Abstimmung mit anderen Verkehrsteilnehmern und Lichtsignalanlagen entwickelt werden. Hierbei wird auch eine neuartige Form der Optimierung des Verkehrsprozesses entstehen, indem gezielt konkrete Fahrempfehlungen (Manöverempfehlungen) für bestimmte Fahrzeuggruppen oder auch einzelne Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Um dies zu erreichen, müssen neue Verfahren zur Aufbereitung von Umgebungsinformationen aus der Fahrzeugsensorik, zur Abwicklung der Kommunikationsprozesse zwischen Fahrzeug und Umgebung, zur Bedienung und Visualisierung im Fahrzeug sowie zur Informationsbereitstellung auf Infrastrukturseite entwickelt werden.Die im Rahmen dieses Vorhabens entstehenden Verfahren und Funktionen im Fahrzeug und in der streckenseitigen Infrastruktur sollen prototypisch umgesetzt und in Versuchsfahrten teils auf nichtöffentlichen Testfeldern und teils im realen Straßenverkehr pilothaft demonstriert werden.

Projektlaufzeit: 15.09.2016 – 14.09.2019


REMAS - Ressourcenmanagementsystem für hochautomatisierte urbane Verkehre

In zukünftigen urbanen Mobilitätskonzepten spielt neben der C2C-Kommunikation die C2X-Kommunikation, und in diesem Zusammenhang die Lichtsignalanlage als zentraler Infrastrukturpunkt, eine entscheidende Rolle. Zusätzlich dazu werden weitere drahtlose Kommunikationsdienste globale Informationen über die Verkehrslage verteilen. Die zur Beurteilung der Verkehrslage notwendigen Informationen werden durch die Lichtsignalanlagen gesammelt und an eine Zentrale weitergeleitet. Somit wird die Lichtsignalanlage auch zu einem wichtigen Verkehrssensor. Gleichzeitig wird die Verkehrssteuerzentrale immer mehr Aufgaben an lokal miteinander vernetzte Lichtsignalanlagen abgeben, und damit ein hierarchisches Optimierungssystem aufbauen.

In diesen Konzepten hat die Lichtsignalanlage vielfältige Funktionen und muss dazu mit vielen unterschiedlichen Geräten von wiederum unterschiedlichen Herstellern kommunizieren und vernetzt werden. Im Rahmen von REMAS wird dresden elektronik diese komplexe Informationslandschaft abbilden und mit Schnittstellen zu den erforderlichen Partnern versehen. Die dafür zu erbringenden Leistungen umfassen die Infrastrukturkomponenten und Kommunikation zur Zentrale. Beides ist in AP 200 angesiedelt. Um Entwicklern von Infrastrukturkomponenten und Lichtsignalanlagen erweiterte Möglichkeiten zum Testen der Geräte und Anlagen in simulierten, aber gleichzeitig sehr realitätsnahen, Umgebungen, zu ermöglichen, werden in AP 600 Verbindungen zwischen der Verkehrsflusssimulation, realen Daten wie z.B. der LSA Versorgung, und den Testwerkzeugen entwickelt.

Damit ordnen sich die Arbeiten von dresden elektronik hervorragend in das Gesamtkonzept von REMAS ein, denn unsere speziellen Kompetenzen, als Hersteller von Lichtsignalanlagen, ergänzen sich mit den Kompetenzen der anderen Projektpartner zu einem Gesamtbild für die synchrone Mobilität.

Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.08.2019