wireless AT

Key Features

  • Evaluierung von Zigbee-basierten Mesh-Netzen 
  • Unterstützung für deRFmega128/256-Funkmodule auf diversen Plattformen
  • kein Programmieren erforderlich 
  • Datenübertragung in einem vermaschten Netz, Punkt-zu-Punkt oder als Broadcast 
  • Unterstützung für GPIO, ADC- und PWM-Funktionalität auf dedizierten Controllerpins
  • Realisierung einfacher Mess- und Steueraufgaben 

Mit "wireless AT" stellt dresden elektronik eine neue Funkmodul-Firmware zur Evaluierung von ZigBee-basierten vermaschten Funknetzwerken zur Verfügung.

AT-Kommandosatz

Durch den AT-Kommandos basierten Kommandosatz lassen sich unter Zuhilfenahme eines beliebigen Terminalprogramms Netzknoten einfach parametrieren, steuern und überwachen. Sämtliche Einstellungen werden persistent gespeichert und bleiben so auch beim Neustart eines Knotens erhalten.

Sichere Datenübertragung

Ein häufiger Anwendungsfall ist die Datenübertragung im Netzwerk, die wahlweise mit ASCII- oder Binärdaten, Unicast (Punkt-zu-Punkt) oder als Broadcast an alle Netzteilnehmer erfolgen kann. Weiterhin lassen sich auf jedem Knoten ausgewählte Pins als GPIO schalten oder rücklesen bzw. als ADC-Eingang oder PWM-Ausgang verwenden. Mit minimaler Zusatzbeschaltung (bspw. Relais oder Treiberstufe) sind so bereits einfache Mess- oder Steueraufgaben realisierbar. 

Zur tiefergründigen Untersuchung des Funknetzes können einzelne Netzteilnehmer gezielt gepingt werden. Sowohl Feldstärke als auch Verbindungsqualität lassen sich auf einzelnen Netzkanten überwachen.

Viele der Funktionen sind sowohl lokal als auch remote ausführbar.

 

Ausfallsicher durch Mesh-Netzwerk

Die Auslegung des Netzwerks als Mesh garantiert eine große Robustheit: Es ist selbstorganisierend, d.h. die Netzknoten ordnen sich autonom an. Den Ausfall einzelner Verbindungen kompensiert das Netz intern durch Umbau der Routen. Das sogenannte Autonet-Feature ermöglicht, dass sich Knoten automatisch wieder mit dem Netz verbinden, bspw. nach Verbindungsabbruch oder Power-Cycle. Durch bis zu 40 Kindknoten pro Netzknoten lassen sich fast beliebig große Netze aufbauen. Zur Kommunikation wird ein proprietärer Cluster verwendet; das Netzwerk ist dadurch (leider, jedoch) nicht mit gängigen Applikationsprofilen wie Light Link oder Home Automation kompatibel.

Netzknoten treten in den Rollen Koordinator, Router oder End-Device auf (weitere Details finden Sie im Wissensbereich Wireless unter Gerätetypen.). Für letztere kann ein Duty-Cycle eingestellt werden, der zeitweiliges Schlafen bei reduziertem Energieverbrauch erlaubt. 

Notwendige Hardware

Zur Erprobung eines Wireless-AT Netzes sind neben mindestens zwei Funkmodulen von dresden elektronik (ggfs. zzgl. Zusatz-Hardware wie Levelshifter, Eval-Boards, Antenne(n)) lediglich ein AVR-Programmieradapter (bspw. AVR Dragon (R)) sowie eine entsprechende Programmiersoftware erforderlich. 

Nach dem Herunterladen und Installieren des Software-Pakets liegt die Firmware im HEX, BIN oder SREC-Format vor und kann auf die Knoten aufgespielt werden. Mit einem gängigen Terminalprogramm (bspw. putty oder Hyperterminal) parametrieren Sie die Knoten. Und dann kann es losgehen. 

Weitere Details inkl. einer Schnellanleitung finden Sie im Handbuch.